Landauer Meisterkonzerte 2022 „Mostly Mozart“

Künstlerische Leitung: Prof. Alexander Hülshoff Kegelstatt-Trio Es-Dur, KV 498 Sonate für Fagott und Cello B-Dur, KV 192 Oboenquartett F-Dur, KV 371 Violinsonate e-Moll, KV 304 Quintett Es-Dur, KV 452 Elisaveta Blumina, Klavier Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz
Datum: 06.02.2022
Startzeit: 11:00
Veranstalter: Kulturabteilung Landau
Ort: Altes Kaufhaus, Saal

Wolfgang Amadeus Mozart wirkte zeitlebens an verschiedenen Orten, die ihn inspirierten und sein Schaffen prägten. In den vier Meisterkonzerten steht jeweils einer dieser Schaffensorte im Mittelpunkt:

 

In München fühlte sich Mozart besonders wohl. Hier schrieb er 1775 seine Fagottsonate, präsentierte 1779 seine e-Moll-Violinsonate und 1781 sein Oboenquartett. Noch ein Jahr vor seinem Tod gastierte er an der Isar und brillierte in seinem Es-Dur-Quintett. Elisaveta Blumina schlüpft in die Rolle des Komponisten am Klavier und spielt mit phänomenalen „Young Professionals“ der Villa Musica Münchner Werke Mozarts.

 

Im Sommer 1788 bezog Mozart die schönste Wohnung seines Lebens: ein Gartenpalais im Wiener Alsergrund. Dort schrieb er zwischen Springbrunnen und Hecken sein wundervolles Divertimento für drei Streicher. Boris Garlitsky und Alexander Hülshoff spielen es mit einem Bratschen-Stipendiaten der Villa Musica – so schön wie ein Spaziergang durchs barocke Wien. Im Es-Dur-Klavierquartett kommt Lena Garlitsky hinzu und brilliert in virtuosen Laufkaskaden.

 

Im alten Burgtheater zu Wien feierte Mozart einige seiner größten Erfolge, wie 1789 sein Klarinettenquintett. Der Klarinettist Torsten Johanns und das Diogenes Quartett spielen es so taufrisch, als wäre es gerade erst komponiert worden. 1782 gab Mozart im Burgtheater sein „Frühlingsquartett“ KV 387 zum Besten – vom kunstvollen Allegro bis zur mitreißenden Schlussfuge ein prachtvolles Werk.

 

In seiner Funktion als hochfürstlicher Konzertmeister zu Salzburg leitete Mozart jeden Sonntag im Schloss Mirabell seine Sinfonien, allen voran die schwungvolle A-Dur-Sinfonie KV 201. Dabei trat er selbst vors Orchester wie der Pariser Geigenprofessor Boris Garlitsky. In Landau konzertiert der Paganini-Preisträger mit zwei Nachwuchssolisten und dem Kammerorchester des Orchesterzentrums Dortmund.

Zurück